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03 September 2011

Sunset Saturday XXVII

The view of the evening sky from our balcony in Teresaville, Singapore. We were staying on the 10th floor and could see the back of Mount Faber from there as well as a whole lot of other high-rise buildings, a motorway and the communal pool of our condo. It's been almost two years now, and somehow I would like to go back for a visit...

19 März 2011

Sunset Saturday III

This picture was taken on my birthday 2 years ago. We met at Vivo City and went to Sentosa Island after work. From the train you could see the oil refineries in the distance with their gigantic cranes towering over the horizon. Because of all the buildings, trees and ships, you could never actually see the sunset properly. On Sentosa, we went to see the ueber-kitschy "Songs of the Sea" show - a true Singapore-style birthday! :)

06 Dezember 2009

Tropical X-Mas Party



The other night, we had a little party at our place.
It was the perfect chance for an early X-mas celebration and to say good bye to everyone before I leave.
We put up some Christmas decorations, lights and even a fake X-mas tree!



For a touch of 'real' German Christmas, we also made some "Feuerzangenbowle":



Hot wine with cinnamon, cloves, cardamon, oranges and lemons, and for the little extra, add some sugar and rum and light it up!



I never thought I would like this kind of drink in the tropics, but it went down surprisingly well....



Thanks to everyone who was there and made this evening a special memory!

22 November 2009

Weekend Afternoons

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I like lazing around in comfy chairs under fans slowly moving the warm tropical outdoor air.
I like reading magazines about this and that, chatting about life and the world, watching other people.
I like sipping my cappuccino, surrounded by the hustle and bustle of the ever-busy mall.
I like spending my weekend afternoons here.
Thanks for being the perfect chill-out place, Pacific Coffee Company.

05 November 2009

cheer-up jazz

I had an awful day in the office and desperately needed some distraction

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luckily we found a jazz place in the city
where they played great music all evening

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while I took these random pictures

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also on the menu was some satisfying dinner

and a lot of conversation with my favorite person ;)

(pictures edited with poladroid)

30 Oktober 2009

Friday Night in the Big City


So we went for a night out, one of the things we don't do too often
(too much travel, too tired, too few interesting places to go,...)



it was actually a lot of fun



and I was particularly happy
because there was some Champagne involved - hurra!



all this in a cool bar atmosphere
with a view from high above the city



what else can you ask for on a Friday night?



Thanks for a great evening!

23 Oktober 2009

Karaoke Rocks

After a hard week of work, we thought we'd deserve a little fun...



And so we went for a karaoke night, had lots of fun and discovered quite a few hidden qualities in some friends



Rocking the house with the songs of our past and some from the present


(pictures edited with Picasa)

Thanks for a great start into the weekend!

19 Oktober 2009

lights will guide you home


Coming home in the evening



To the somehow retro-style, charming condominium with lovely greeneries.


And yellow lights guiding you on the way to the apartment block



One of the things I will miss when I'm gone.

This - and the pool.



(pictures edited with Picasa)

09 Oktober 2009

today

in no particular order

- Obama received the Nobel Peace Prize

- all my friends and my sister flew to California

- my ex got married

- I am going to my first-ever hen party

- they started setting up the christmas tree at Vivocity
...

Und sonst so?

06 Oktober 2009

the curious dog incident

Was macht man, wenn ein niedlicher kleiner weisser Hund im 10. Stock vor dem Aufzug steht und einen freudig empfaengt? Richtig, man nimmt ihn einfach mal mit in die Wohnung.

Was macht man, wenn der niedliche kleine weisse Hund nicht mehr gehen mag, sondern es sich auf der Couch bequem macht? Genau, man laesst ihn dort mal schlafen. Is sicher muede, der Kleine.

Was macht man, wenn der niedliche kleine weisse Hund alles, was man ihm zum fressen oder trinken anbietet, verschmaeht? Korrekt, man wartet einfach bis die tolle Mitbewohnerin mit dem guten Hundefutter nach Hause kommt und der niedliche kleine weisse Hund sich nur so darauf stuerzt.

Was macht man, wenn man nicht weiss, wem der niedliche kleine weisse Hund gehoert und wo er zu Hause ist? Man bastelt eine Mac-Gyver-Konstruktion als Leine und geht erstmal Gassi zu den Guards um zu fragen, ob jemand seinen niedlichen kleinen weissen Hund vermisst.

Was macht man, wenn die Guards einem erklaeren, dass der niedliche kleine weisse Hund ausgesetzt ist und den ganzen Tag schon herrenlos herumstreunt, und dass man das Tierheim anrufen muss, wenn sich der Besitzer nicht findet? Man denkt nicht wirklich lange nach und sagt, dass man den niedlichen kleinen weissen Hund zumindest fuer heute abend mitnimmt und dann ueberlegt, wie man das alles den Mitbewohnern erklaeren soll und was man alles macht, damit der niedliche kleine weisse Hund nicht den ganzen Tag alleine zu Hause ist.

Was passiert, wenn auf dem Heimweg eine traenenueberstroemte Chinesin auf einen zugerannt kommt und erklaert, sie wuerde verzweifelt ihren niedlichen kleinen weissen Hund suchen, der heute ausgebuext sei? Man ist froh, dass der niedliche kleine weisse Hund doch ein rechtmaessiges Frauchen hat und nicht einfach zurueckgelassen wurde und uebergibt ihn natuerlich der schwer erleichterten Besitzerin. Man ist gleichzeitig ein bisschen enttaeuscht, dass das Abenteuer "Hundebesitzer" doch so schnell schon wieder vorbei ist und ueberlegt, ob man nicht einen niedlichen kleinen weissen Hund anschaffen soll - jetzt, wo man schon Hundefutter zu Hause hat ;)

01 Oktober 2009

Oktoberfest in Singapore


der Swiss-Club hatte eingeladen



und wir waren natuerlich auch dabei



hatten viel Spass
mit alten und neuen Freunden
beim tanzen und singen
besonders mit mir als wandelnder jukebox



kommt natuerlich an die echte Wiesn nicht ran
aber als Ersatz wars wirklich nicht schlecht


30 September 2009

...and then she painted her nails red and decided to change her life


Schon seit einiger Zeit sind die Hummeln zurueck.
Gepaart mit wilden Traeumen vom Aussteigen, der Sehnsucht nach Bergen und Jahreszeiten und dem irgendwie unerklaerlichen aber dabei doch staendig praesenten Heimweh ist die Entscheidung endgueltig getroffen und nun auch 'veroeffentlicht':

Ein Jahr in Singapur reicht erstmal.

Und so geht es Ende des Jahres ohne festen Job, dafuer mit ganz viel Vorfreude zunaechst zurueck in die Heimat um sich dann fuer ein paar Monate die andere Seite der Welt anzuschauen.
Ich freu mich so....


01 Juni 2009

und sonst so....

Malaysia, Malaysia, Malaysia. Vier mal war ich in den letzten vier Monaten in Singapore' s Nachbarstaat, immer fuer einen Wochenendtrip, immer woanders hin und immer, um der Hektik und der grossen Stadt zu entfliehen. Zuerst auf Rawa Island fuer einen wunderschoen entspannten Strandurlaub, dann fuer ein kurzes Wochenende ohne grosse Begeisterung in Kuala Lumpur, Ostern zum Schnorcheln und Berge gucken auf Tioman, und letztens eben in Malaka -Ueberreste der Kolonialzeit und UNESCO-Kulturerbe entdecken.

Zwar ist die Grenzueberschreitung immer langwierig und kompliziert, von grossen Wachanlagen gesichert und auf jeder Seite der Grenze die gleichen, strengen Kontrollen, was mir als Europaeerin natuerlich ueberhaupt nicht in den Kopf will. Aber dafuer ist Malaysia einfach abwechslungsreich und im Vergleich zum winzigen Stadtstaat natuerlich auch viel groesser. In Singapore hat man naemlich schon manchmal das Gefuehl, dass einem "der Himmel auf den Kopf faellt" und da tut es gut, ab und an mal aus der Hektik, dem Shopping-Wahn und der manchmal doch recht zurechtgestutzten Lebensweise rauszukommen.

Und sei es nur nach Malaysia...Dabei kann man sich ja ueber Singapore eigentlich ueberhaupt nicht beschweren. Es gibt alles, das Leben an sich ist ziemlich einfach und komfortabel: upper-class lifestyle with middle-class income - so hat das mal jemand ganz treffend ausgedrueckt. Und Sicherheit ist natuerlich hier auch ueberhaupt kein Problem. Die Frage ist nur: Zu welchem Preis. Die in Europe so hitzig gefuehrten Diskussionen ueber Datenschutz und Privatsphaere kann hier wohl niemand nachvollziehen. Es ist absolut ueblich, fuer alles die gesamten persoenlichen Daten abzufragen. Fragen, wieso und wozu, koennen oder wollen nicht beantwortet werden. Versuche, die persoenlichen Daten fuer sich zu behalten, werden nicht akzeptiert und rufen ziemliches Unverstaendnis hervor. Da tut man sich manchmal schon ein bisschen schwer.

Ein anderes Thema, mit dem ich hier manchmal so meine Schwierigkeiten habe, ist die Verfuegbarkeit von Informationen. Zwar kann man online auf so gut wie alles zugreifen, aber Fernsehen, Radio und Printmedien sind staatlich monopolisiert, was sich natuerlich auch in der Berichterstattung niederschlaegt. Die muss man natuerlich nicht lesen, sondern kann seine Infos ueber internationale Ereignisse ueber die online-Angebote der deutschen und internationalen Zeitungen beziehen - aber ein bisschen schade ist es natuerlich schon, wenn man von seinem Host-Country nicht die vielseitige Berichterstattung bekommt, die man aus der Heimat gewohnt ist. Die uebrigens ganz schoen weit weg ist.

Da hilft es, wenn man nicht alleine hier ist, nette Kollegen und Freunde aus allen Teilen Europas und Asiens hat, und ab und zu zum Essen in ein typisch deutsches Restaurant gehen kann wo es dann nicht nur Nuernberger Rostbratwuerstl mit Sauerkraut oder Obazdn gibt, sondern zu Spargelzeit sogar extra eingeflogenen deutschen Spargel ;)

07 Februar 2009

Multitasking und Stress-Resistenz

Meine Woche:

Montag - letzte Vorbereitungen fuer den grossen Auflauf. Am naechsten Tag kommen unsere Steering Comittee Leute aus allen moeglichen Teilen der Welt angeflogen, plus ein professioneller Trainer. Hotel gebucht, alle Ankunfts- und Abreisezeiten bekannt, Sonderwuensche beruecksichtigt, Catering bestellt, Dokumente vorbereitet, Termine geplant. Wird aber dann doch etwas spaeter. Die Taxiquittung fuer den Nachhauseweg zeigt 22.12 Uhr. Der erste 16 Stunden-Tag ist geschafft.

Dienstag - Viel frueher als sonst beginnt der Tag fuer mich. Weil um halb neun bereits Treffpunkt zur Abfahrt am Hotel ist, muss ich schon um acht Uhr los. Zum Glueck sind alle puenktlich und somit kommt "mein" taffer Zeitplan nicht zu sehr durcheinander. Alle da, dann kanns losgehen und wir reihen uns in den morgendlichen Verkehr ein. Im Buero angekommen, heisst es erstmal alle Kollegen einsammeln, bevor wir starten koennen. Die erste Session ist kurz, um halb zwoelf heisst es Mittagspause, denn die eigentliche Mittagspause verbringen wir an der LKY School of Public Policy, wo eins unserer Steering Committee Member mal eben eine kleine Praesentation vor gut 40 Leuten gibt. Danach werden alle wieder in den Bus verfrachtet und es geht zurueck zum Training. Die zweite Session geht etwas laenger und wir haben am Ende noch knappe 15 Minuten Leerlauf bevor es dann zum Abendessen geht. Also ab in den Bus und auf nach Holland Ville, wo uns ein wunderbares libanesisches Dinner erwartet. Nach dem ersten intensiven Tag sind die Gespraeche und Diskussionen lebhaft und angeregt und wir lassen den Abend bei Turkish Coffee und Sweets noch etwas ausklingen bevor es fuer die einen zurueck ins Hotel und fuer mich nach Hause geht.

Mittwoch - Gleiches Spiel wie gestern, halb neun Abfahrt am Hotel. Ein paar Nachzuegler sind inzwischen auch angekommen und so fuellen sich langsam aber sicher die Plaetze. Heute besteht der Fahrer allerdings auf "seinem" Weg und glaubt mir nicht, dass ich mich auskenne. So frueh morgens habe ich noch keine Lust mich gross herumzustreiten und ausserdem versteht der gute Mann auch besser chinesisch als englisch und so stehen wir halt ein bisschen laenger im Stau. Na gut. Der Tag geht gut los, was sich aendert, als ich einen dringenden Anruf bekomme: Fuer die naechste Woche sind verschiedene Veranstaltungen geplant, unter anderem in Kota Kinabalu und es gibt Terminschwierigkeiten mit dem Minister. Mittagessen, Kaffeepause, etc. Jede freie Minute renne ich an meinen Schreibtisch um die wichtigsten Sachen fuer die anstehende Tour zu erledigen. Dadurch verpasse ich leider die Haelfte des Trainings, aber am Ende ist alles geklaert und der Minister hoffentlich happy. Zum Abendessen schaffen wir es heute nur mit Verspaetung. Macht aber nix, das sind Italiener ja eigentlich gewohnt. Als ich meine Truppe ins Hotel bringe freuen sich alle schon, dass es morgen erst eine halbe Stunde spaeter losgeht!

Donnerstag - Noch mehr Leute sind dazugestossen, heute heisst es Steering Committee Meeting, Diskussion ueber die anstehenden Aktivitaeten sowie Strategie fuer die naechsten Jahre steht auf der Tagesordnung. Erst haben wir aber noch ein Gespraech mit einer Wissenschaftlerin am Energy Studies Institute. Interessante Fakten ueber Singapore und eine lebhafte Frage- und Antwortsession. Aber wir haben ja noch mehr vor und muessen moeglichst puenktlich enden, weil der Konferenzraum dann gleich fuer die naechste Veranstaltung am Nachmittag umgebaut werden muss: Ein oeffentlicher Vortrag zu dem wir eingeladen haben und zu dem die Leute auch fleissig kommen. Nach dem Vortrag gibt es noch einen Empfang und ich will mir grade das wohlverdiente Glaeschen Wein schmecken lassen, als es gleich wieder was zu tun gibt. Unser DED will sich noch mit der Rednerin treffen, jemand braucht ein Taxi, jemand anders eine Telefonnummer, ein dritter will noch mehr Infos haben und so springe ich weiter von einem zum anderen. Es ist halb acht bis alle sich verabschiedet haben und ein Berg Arbeit wartet auf meinem Schreibtisch auf mich. Egal. Wir beschliessen, heute mal keine Nachtschicht einzulegen und stattdessen mit einer Kollegin Geburtstag zu feiern. In der Bar gibts einen Fluegel und jeder darf mal ran, solange wir die einzigen Gaeste sind. Die Cocktails schmecken auch und am Ende des Abends komme ich einigermassen entspannt nach Hause und freue mich schon aufs Wochenende.

Freitag - Fast alle sind wieder abgereist, nur ein Meeting gibts noch und natuerlich jede Menge aufzuarbeiten. Naechste Woche reist unsere Rednerin noch in 4 weitere Laender um einen Vortrag zu halten und leider sind die Planungen mit den Partnern vor Ort noch nicht so weit wie sie idealerweise sein sollten. Ich darf mit nach Bangkok und Manila, was gleichzeitig heisst, dass ich mich zusaetzlich um meinen Flug, Hotel, Visum, etc. kuemmern muss und auch noch Termine planen. So verbringe ich den Tag damit moeglichst alles noch vor dem Wochenende zu organisieren (was mir halbwegs gut gelingt) und mich dann auf ein entspanntes Wochenende zu freuen!

zwischen den jahren

zurück aus dem heimaturlaub hat mich erstmal die übliche winter-erkältung erwischt. auch wenn das in den tropischen temperaturen eigentlich überhaupt keinen sinn macht. allerdings hat der 8-stündige stopover auf dem zugigen pekinger flughafen auch keinen sinn gemacht. die erste woche war also geprägt von schniefen und husten und dem versuch sich auszukurieren, während man gleichzeitig versucht den nötigen schwung in die tägliche arbeit zu stecken.
weil aber in singapore chinesisches neujahr gross gefeiert wird und das für den grossteil der bevölkerung hier der wichtigste anlass im gesamten jahr ist, ging es mit der motivation eher schleppend voran - obwohl es sogar vom büro einen "roten umschlag" mit etwas extra-kohle gab ;)
dann hatte ich ja auch noch einen sehnlich erwarteten neuankömmling zu begrüßen und mit der neuen heimat vertraut zu machen und so ging es am wochenende erstmal los um die umgebung zu erkunden. fahrradtour auf pulau ubin, sonntag-nachmittag auf sentosa und ein ultimativer zoo-besuch gehörten dabei natürlich unbedingt mit dazu.
für CNY ging es dann ein bisschen weiter weg und raus aus der stadt: das ölreiche sultanat brunei auf der insel borneo hiess uns für ein langes wochenende willkommen und wir machten erste regenwald-erfahrungen, fuhren mit allen möglichen booten durch mangroven, flüsse und meere, und liessen uns die schönsten ecken und interessantesten plätze des kleinen landes zeigen.
nach diesem kleinen ausflug war es dann endlich zeit sich richtig in die arbeit zu stürzen und das büro wurde definitiv zur zweiten heimat.

17 Dezember 2008

"Adventszeit" in den Tropen

Zurueck aus Polen hat uns im Buero irgendwie alle die "post-event-pre-xmas"-Depression eingeholt und es ist ziemlich die Luft raus. Wie gut, dass es bis zum offiziellen Ende des Arbeitsjahrs nur noch ein paar Tage sind! Immerhin haben wir es noch geschafft, ein internes Planungsmeeting hinter uns zu bringen. Stattgefunden hat das ganze im Swiss Club in Bukit Timah, einer Gegend in der lauter Villen und fette Haeuser stehen. Entsprechend "posh" ist auch der Swiss Club, mit Pool, Tennisplaetzen, Clubhaus, Plastik-Kuehen vor der Tuer, etc. Ich persoenlich fand den Kicker und die Speisekarte am besten: Wienerschnitzel und Kaesespaetzle - das findet man hier nicht ueberall! :) Ausserdem gabs sowas aehnliches wie Plaetzchen, auch lecker. Warum die Schweizer hier ihren eigenen Countryclub (komplett mit Schule) brauchen, ist mir allerdings nicht ganz klar. Aber was solls, war halt mal was anderes ;)

Abgesehen von der Weihnachtsdeko, die einem ueberall entgegen leuchtet, haelt sich die weihnachtliche Stimmung allerdings sehr in Grenzen. Das Klima ist einfach das falsche, auch wenn es inzwischen aufgrund der Regenzeit gar nicht mal mehr soo heiss ist - laue 25 Grad ;) Da sind die Muetzen, Schals und Handschuhe natuerlich besser in Deutschland aufgehoben, genauso wie die vorweihnachtliche Stimmung...

Bevor es in den Heimaturlaub geht, steht noch ein bisschen Arbeit an, ein paar Geschenke besorgen und gaanz viel Vorfreude auf Weihnachten und Silvester in Muenchen - wer haette gedacht, dass es doch sowas wie Heimweh gibt!

17 November 2008

sleepless in singapore

Samstag abend, mir tun die Fuesse weh und heiss is mir auch. Aber hilft nix, ich bin verabredet zum Kino. German Filmfest is on, und wir wollen uns "Die Faelscher" anschauen. Obwohl der Film schon lange ausverkauft ist, sind wir mal optimistisch. Aber erst gibts noch was zu essen: Beef Rendang am Singapora Plaza. Dazu gibts Kokusnussdrink mit gruenen Nudeln. Und dann gehts ins Kino. Natuerlich ist der Film immer noch ausverkauft, die anderen Filme sind alle eher nix fuer uns, also gehts zurueck ins andere Kino und wir werden uns schliesslich einig: Tropic Thunder it is! Zwar koennen wir nicht mehr alle zusammen sitzen, aber lachen kann man ja auch allein :)

Danach gehts weiter, mehr Menschen stossen zur Gruppe und ab gehts in zwei Taxis in die Club Street. Die heisst aber nur so, denn eigentlich gehen da "die Yuppies schick essen". Wir gehen nicht essen, sondern in den Screening Room. Dort treffe ich per Zufall auf meine Mitbewohnerin mit ihrer Maedelstruppe und dann auch meinen irischen Kollegen mit seiner Freundin und vielen weiteren Iren, die alle kraeftig am feiern sind auf der Dachterasse mit Blick auf die Skyline. Obwohl es mitten in der Nacht ist, schafft auch das schlimmste hektische Gewirbel nur wenig Abkuehlung, aber so ist das eben in den Tropen. Dafuer sind die Getraenke kalt und die Gedanken frei - es geht um Solidaritaet, Globalisierung und Gerechtigkeit, grosse Themen fuer Samstag nacht, aber wer Public Policy studiert, ist fuer Diskussionen immer zu haben ;)

Irgendwann ist's dann aber auch genug, schliesslich gibt es noch einen weiteren Termin und nach einigem hin und her und auf und ab und um diverse Ecken und viele Strassen gegangen, finden wir schliesslich die "Crowd" und dann heisst es: All Blacks gegen Irland, Rugby ist angesagt und trotz der spaeten Uhrzeit (ca. 01.30 nachts) kann ich mich dafuer begeistern. Erst recht, als ein "bekanntes" Gesicht auf dem Bildschirm auftaucht: Rob Kearney. Ich erinnere mich an meinen Dublin-Besuch im letzten Jahr, das local Rugby-Match zwischen den beiden Unis und den darauffolgenden Party-Abend mit dem gesamten Team. Da war Rob auch massgeblich dran beteiligt. Und ja, so mag ich Globalisierung

Noch viel mehr mag ich Globalisierung als mich auf dem Heimweg noch ein Anruf aus Botswana erreicht, wo es dann auch schon Samstagabend ist. Und obwohl ich dann doch schon ganz schoen muede bin, reicht es noch fuer ein Update und ein bisschen Geplauder, und dann ist endlich "Gute Nacht"....

20 Oktober 2008

highlights von der wohnungssuche

man hatte mich ja gewarnt. es koennte schwierig werden, das mit der wohnungssuche in singapore. immobilienpreise genauso hoch wie die hdb-wohntuerme, die in der ganzen stadt vorherrschen. kleine zimmer, niedrige standards und einfach generelle wohnungsnot. ich war trotzdem optimistisch. immerhin gab es im internet doch genuegend seiten, auf denen massig zimmer und wohnungen angeboten wurden.

beim ersten seltsamen incident war ich noch nicht mal in singapore angekommen. uebers internet hatte mich eine person namens "mary" per email angeschrieben und ein zimmer in der wohnung ihrer mutter mitten in chinatown zu einem spott-preis angeboten. die bilder sahen super-professionell aus und das ganze angebot war einfach zu schoen um war zu sein. meine skepsis behielt recht, als ich sie nach einer telefonnummer bzw. einem facebook-account fragte, war die kommunikation auf einmal abrupt und auf nimmer-wiedersehen beendet. was auch immer sich leute bei sowas denken.

hier angekommen, war ich guter dinge und stuerzte mich in die wohnungssuche. am anfang lief es ja noch ganz gut, zumindest die zimmer waren annehmbar, wenn auch leider viel zu weit weg vom buero und vom zentrum. das ging dann doch nicht, immerhin will ich hier ja was erleben.

dann die erste ernuechterung: ohne agent (der eine saftige gebuehr verlangt) ist hier fast nichts zu machen, weil man frueher oder spaeter automatisch bei einem dieser komischen zeitgenossen landet. bei diversen telefongespraechen mit agents bin ich dann auch zum ersten mal in beruehrung mit dem beruechtigten "singlish" gekommen - und hab tatsaechlich kein wort verstanden. schade eigentlich. aber ich haette dann doch erwartet, dass die singaporis auch ordentlich englisch sprechen. war aber meistens nicht der fall.

irgendwann war es trotzdem geschafft und ich war spaetabends mit einer agent names "alice" zur wohnungsbesichtigung verabredet. master-bedroom, eigenes bad, walk-up in der naehe von outram - klang soweit alles gut. die besichtigung war eine sache von 5 minuten, dann komplimentierte agent "alice" uns aus der wohnung. dabei wurde ich beinahe noch mit dem inder, der sich ebenfalls das zimmer ansehen wollte, verkuppelt. mit den anderen mitbewohnern dort sollte ich aber lieber kein wort wechseln und auf meine frage, ob denn vorgesehen sei, einen herd in der kueche zu installieren, bekam ich die freche antwort von agent "alice", ich wuerde doch arbeiten und braeuchte keinen herd, weil ich eh keine zeit zum kochen haette. den vertrag haette sie aber gleich dabei zum unterschreiben. da war der fall auch schon erledigt und die suche musste weitergehen. vom zellenartigen zimmer, dafuer mit ensuite-bad und flatscreen, neben der 4-spurigen strasse bis hin zur "executive hdb" flat mit grauenhafter innenausstattung, viel zu niedrigen decken, einem schwarz gekachelten bad OHNE fenster, felsgestein am boden und den waenden, und einer leckenden klima-anlage, war einfach viel schreckliches dabei und ich war kurz davor, den mut zu verlieren.

auch meine versuche, mir von agents helfen zu lassen, waren nicht von erfolg gekroent. zwar waren alle ganz wild darauf, mir ein zimmer oder eine wohnung zu vermitteln, aber leider durfte ich nie das sehen, was mich eigentlich interessiert haette. da wollte ich eine wohnung in der naehe von tiong bahru sehen, liess mich dann dazu ueberreden eine hdb wohnung in der naehe von clementi anzusehen und landete dann schliesslich in einer dritten wohnung, die erst vor ein paar stunden inseriert worden war, weil die andere am abend zuvor dann doch noch schnell vermietet wurde. ich fragte mich ernsthaft, was in diesem land auf dem wohnungsmarkt eigentlich so los ist.

natuerlich kann jeder, fuer den geld keine rolle spielt (weil die firma eh die wohnung bezahlt), sich eine schicke condo mit allen fisimatenten in der besten lage leisten, dabei zwischen "bali-style" oder "art-nouveau-decor" waehlen und die einzige frage ist am ende, ob man lieber im penthouse mit pool auf dem dach oder doch lieber in einer traditionell angelegten anlage mit ganzjaehrigem club-urlaub-feeling wohnen moechte. wenn man aber etwas sucht, das moeglichst guenstig, nicht zu weit weg von den wichtigsten orten im singapurischen leben und dann auch noch so ist, dass man sich darin wohlfuehlt, wird die sache schon ganz schoen schwierig.

aber mit ein bisschen zeit, der noch zu erlernenden geduld und einer prise glueck hab ich dann am ende glaub ich doch einen guten platz zum wohnen gefunden: teresaville

sweet'n'scary

Singapore, Montag morgen

sweet

Nachdem mir auf dem Weg zur U-Bahn (MRT) ganz viele, adrett gekleidet und wohl je nach Aufgabengebiet in suesse Kleidchen, deren Faerbung von altrosa mit Schleifchen bis eierschale mit Goldrand reicht, gewandete Krankenschwestern entgegengetrippelt sind, begruesst mich am Eingang zur U-Bahn die nach verdaechtigen Taschen Ausschau-haltende Security-Dame mit einem breiten Laecheln, begleitet von einem herzlichen "Good Morning, Miss"

scary

Im U-Bahn-Labyrinth stroemen mir tausende verschlafene, maskenstarre Menschen in unendlichen Massen entgegen, hetzen wie ferngesteuerte Zombies und ohne aufzuschauen oder nachzudenken durch die endlosen unterirdischen Gaenge, und ich muss ausweichen, aufpassen, mich vorwaertskaempfen, um es auf den Bahnsteig zu schaffen, mich kurz vor dem abrupten schliessenden Tueren noch in die Bahn zu quetschen, nur um auf der Fahrt in immer wiederkehrenden, realistisch-eindruecklichen Kurzfilmen vor der allgegenwaertigen Gefahr eines U-Bahn-Bombers gewarnt zu werden und die U-Bahn nicht nur einmal auf dem Bildschirm in einer riesigen Explosion in Flammen aufgehen zu sehen.

10 Oktober 2008

das erste wochenende: gp-fieber und shopping-wahn

erster eindruck von singapore: sehr modern, sehr effizient, sehr westlich und ueberaus konsumorientiert. dabei gruen, tropisch, und schon anders. aber eben nicht zu anders. also kann man sich hier durchaus zu hause fuehlen ;-)

das erste wochenende: die ganze stadt war im gp-fieber und so war die erste sightseeing-tour am samstag natuerlich auch davon gepraegt. renault-promotion auf der orchard road, free-shuttle buses zur rennstrecke, absperrungen und sicherheitszauene an allen ecken und enden, und dazwischen der versuch, die stadt kennen zu lernen. war vielleicht nicht der beste und repraesentativste zeitpunkt, dafuer aber sicherlich ein einmaliges erlebnis, ein qualifying auf dem bildschirm zu sehen und dabei die live-geraeusche der f1-wagen im hintergrund zu hoeren, weil die rennstrecke ca. 200m entfernt vorbeigeht!

am naechsten tag bin auch ich kurzzeitig dem allgemein vorherrschenden shopping-wahn verfallen und habe mich kreuz und quer und viel zu stundenlang durch das gewusel im mega-shopping-centre vivocity verlaufen - nicht ohne auch ein paar sing-dollars dort zu lassen und meine garderobe zu vervollstaendigen. immerhin bin ich hier mit nur einem koffer angekommen! das historische rennen am abend wurde auf dem heimischen bildschirm verfolgt, es kann sich ja nicht jeder ein f1-ticket leisten. vielleicht ja dann naechstes jahr...